Trends für 2016

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Leder, ein variantenreiches und variationsfreudiges Material, kann in der Ledermode 2016 eine ungeahnte Ausdrucksvielfalt erreichen.

Es lässt seinen Träger elegant, natürlich, verrucht, erotisch bis sexy, rockig, markant, elitär, verwöhnt oder exzentrisch wirken, je nach Design, Schnitt und Grundbearbeitung des Materials. Mit Ledermode ist Understatement genauso möglich wie exklusive Mondänität, verspieltes Ethno-Design ebenso wie fransiges Biker-Outfit, subversive Unterwäsche gleichermaßen wie langlebige Arbeitsbekleidung. Leder fühlt sich seiner Herkunft gemäß an wie eine zweite Haut und wird laut kultur-ökonomischer Analysen stets in Zeiten konjunktureller Krisen bevorzugt gekauft, weil es, abgesehen von Varianten aus preisgünstigem Kunstleder, neben Pelzen, Schmuck und Goldbarren zu den zuverlässig-wertbeständigen krisenresistenten Materialien zählt. Nun, das müsste ja passen zum aktuellen Jahr, für das weitere Höhepunkte der bestehenden Weltwirtschaftskrise prognostiziert werden. Und in der Tat, Leder lag bereits 2014 im Modetrend und wird auch 2016 weiterhin favorisiert werden. Die meisten weltbekannten Fashion-Designer , z.B. Givenchy, Donna Karan oder Chanel und viele andere, haben das Material Leder, sei es in der weichen Nappa-Variante, der Lack- oder Glanzleder-Version oder als Wildleder in ihre Kollektionen aufgenommen.

Ledermode-Trends für Frauen 2016 - Trend 1: Leder-Leggings

Man kann in Magazinen off- und online recherchieren und wird stets auf den absoluten Favoriten der Ledermode 2016 treffen, die Leder-Leggings, sicher auch für mutige Herren tragbar, aber besonders für weibliche Mode-Freaks.

Die Leder-Leggings gilt als absolutes Must-Have im Kleiderschrank und wird in einschlägigen Foren schwärmerisch als äußerst angenehm zu tragende zweite Haut auch für die Sommergarderobe empfohlen. Ein besonders attraktives Modell hat hier Aritzia auf den Markt gebracht, eine Leder-Leggings mit einem hohen Hüftrand, die sich fast wie ein Mieder prall um die Haut legt und mit diversen Schichten an zusätzlicher Kleidung kombiniert und stilistisch variiert werden kann. Dieser Trend lässt sich sogar auf Leder-Leggings für die Schwangerschaft ausdehnen. Ist die Legging zwar sexy, doch auch verhüllend, so stehen die Leder-Miniröcke der Saison 2016 in Konkurrenz zu nackter Haut. Sie können so mikro-kurz ausfallen, dass sie eher wie verlängerte Gürtel oder zufällig umgehängte Lederstücke wirken. Die Modemarke Balmain z.B. hat ultrakurze Miniröcke und –Kleider in ihrer Kollektion. Die Verwendung von Nieten und Lackleder knüpft etwas an den Trend zu Fetish und Bondage-Teilen im vergangenen Jahr 2014 an, erhält jedoch 2016 einen Touch ins Rockige, auch Rock-Touch genannt, bzw. ins Elegante oder Futuristische.

Ledermode für 2016: Over-Knee-Boots

Diese knapp übers Knie gezogenen Stiefel wirken ebenso erotisch wie extravagant.

Sie können mit Nieten verziert und mit Schnallen besetzt sein und ergänzen den Trend zum Mikrorock. Die weiteren Trends in der Ledermode für Damen sind vielfältig z.B. im Jackenbereich; hier gibt es weite und hautenge Jacken, ausladende und schmale Kragen sowie Westen und Biker-Jackets. Farblich bewegt sich die Kollektion 2016 neben dem obligatorischen Schwarz vor allem im Spektrum von Erdfarben und Smaragdgrün. Der Vintage-Look aus dem Jahre 2014 mit der Verwendung gebrauchter Lederteile ist abgeschwächt und die gesamte Kollektion wirkt eher spacig-avantgardistisch.

Ledermode-Trends für Männer

Anders als bei den Damen, sind die Vintage-Bezüge in der Herrenkollektion noch en vogue, so z.B. mit Lederjacken oder -blousons im Flieger-Stil der 40er/50er Jahre. Daneben wird hier ebenso der Rock-Touch des Trends 2016 deutlich mit der Vorliebe für Biker-Lederjacken, kombiniert mit einem Flanellhemd mit Holzfäller-Karo und innen mit kontrastfarbenem orangem Futter. Und auch bei Männern sind Lederhosen weiterhin trendy, für ganz Mutige sogar enganliegende Leder-Leggings.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Leder-Trend in der Kollektion 2016 auf Einzelstücke setzt. Ein Lederhosenanzug könnte bereits overdressed wirken. Aber ein Minirock, eine Leggings, ein Fliegerblouson oder jede Lederjacke, kombiniert mit entsprechenden anderen Stoffen und Accessoires, kann unverzichtbare und stilprägende Akzente von frech bis klassisch setzen und für die modebewusste Trägerin bzw. den männlichen Modefreak ein unverkennbares und unverwechselbares Ausdrucksmerkmal seiner oder ihrer Persönlichkeit werden.